Hundeschule Neustadt • Ostsee / FAQ

Häufig gestellte Fragen rund ums Hundetraining

Hundeschule für die Region Ostholstein; u.a. für Neustadt, Eutin, Grömitz, Lensahn, Oldenburg, Cismar, Pönitz, Scharbeutz, Ratekau

Häufige Fragen
zum Hundetraining

Ab welchem Alter beginne ich mit der Hundeerziehung?

Sofort, mit dem Einzug des Hundes in seine neue Umgebung. Der Welpe muss bereits jetzt lernen, dass man nicht an dem Menschen hochspringt, nicht in die Hände beißt und das Geschäft nicht in der Wohnung verrichten darf. Weiter muss der Welpe lernen, dass Stuhlbeine nicht zum Anknabbern da sind, dass das Essen auf dem Tisch den Menschen gehört und zu gegebener Zeit sollte der Welpe lernen, auch alleine zu bleiben.

Wenn man sich entschieden hat einen „gebrauchten“ Hund zu übernehmen, sollte dieser auch sofort mit den von Ihnen aufgestellten Hausregeln vertraut gemacht werden.

Wie lange dauert es, bis ein Hund erzogen ist?

Die nüchterne Antwort lautet: Man hört nie auf seinen Hund zu erziehen. Die Erziehung findet im Alltag und permanent statt.

Was ist der Unterschied zwischen Erziehung und Ausbildung?

Hundeerziehung gehört zum Alltag und findet permanent und immer statt. Dazu zählt, dass Menschen nicht angesprungen werden, der Hund nicht an der Leine zieht, er artig alleine bleibt, stubenrein wird, nichts zerkaut usw. Ein Hund, der im Alltag nicht negativ auffällt ist ein gut erzogener Hund, auch wenn er nie eine Ausbildung erhalten hat. Die Ausbildung ist dann all das, was man unter ein Kommando stellt. Hierzu zählen auch die typischen Kommandos wie Sitz, Platz, Fuß, Apport, Pfötchen geben usw. Die Ausbildung sollte nur über kurze Einheiten am Tag verteilt stattfinden.

Was muss ein Hund können?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Spontan würde fast jeder sagen Sitz, Platz, Fuß usw., weil man es halt so macht und so kennen gelernt hat.

Ich aber würde sagen, für unsere Hunde ist es im Alltag jedoch oft viel schwieriger, Hektik und Lärm auszuhalten, entspannt durch Menschenmengen zu gehen, ruhig zu bleiben, wenn Besucher ins Haus oder in die Wohnung kommen, keine Hasen zu jagen, sich vom Tierarzt anfassen zu lassen usw.

Zusätzlich benötigt ein Hund nur wenige Kommandos: einen guten Rückruf wie „hier“, locker an der Leine laufen, wie „bei Fuß“, an einer Stelle auf mich warten (egal ob sitzend oder liegend), wie z.B. „bleib“, etwas aus seinem Fang geben wie „aus“ und ein Abbruchsignal „nein“.

Findet das Training bei jedem Wetter statt?

Ja. Nur bei heftigem Sturm, Gewitter, Schneechaos oder Glatteis fällt das Training aus.

Warum soll ich vor dem Besuch der ersten Welpenstunde, an einer Einzelstunde teilnehmen?

Mögliche Fragen der Welpenbesitzer beantworte ich vorab in einer Einzelstunde, diese findest in der Regel in der häuslichen Umgebung des Hundes statt. In dieser Einzelstunde gehe ich auf die Welpenerziehung, mögliche Hausregeln, Impfungen, Aufbau eines Rückrufes, Schlafbedürfnis und Bewegungsbedürfnis eines Welpens sowie Lob und Tadel ein. Außerdem berate ich Sie, wo sich der optimale Schlaf- und Ruheplatz für Ihren Welpen in seiner neuen Umgebung befindet.

Wenn ich all diese Fragen während der laufenden Welpenstunde beantworte, bleibt leider zu wenig Zeit für die Sozialisierung und Ausbildung der Welpen. Außerdem sind in allgemeinen Fragen alle Teilnehmer auf dem gleichen Stand.

Wieso schon mit einem Welpen in die Hundeschule gehen?

Bereits jetzt können Sie liebevoll die Weichen für Ihre gemeinsame und harmonische Zukunft stellen. In dieser Entwicklungsphase entscheidet sich häufig schon, ob Ihr Hund später ein umweltsicheres und entspanntes Familienmitglied wird.

In dieser Zeit findet das prägungsähnliche Lernen statt. Alles was der Welpe in dieser kurzen Zeit lernt, gehört als selbstverständlich zu seinem Leben dazu. Allerdings können auch unerwünschte Verhaltensweisen gefestigt werden.

Was lernen die Welpen?

Alles, was zur allgemeinen Erziehung gehört wie: Stubenreinheit, Beißhemmung, keine Möbel oder andere Gegenstände zerstören, keine Menschen anspringen, ein Abbruchsignal, Autofahren, nicht in die Leine beißen, sich überall anfassen lassen.

Zusätzlich sollte er alles behutsam erleben, was ihn auch später in seinem Alltag begegnen wird. Dieses fängt in Ihrem Haushalt an, wie z.B. das Geräusch eines Mixers, Geschirrgeklapper, Staubsauger, Fernseher usw. an. Außerhalb des Hauses sollte er sich an Autos, Fahrradfahrer, Straßenlärm, Mülltonnen usw. gewöhnen. Der Welpe sollte andere Menschen aber auch andere Tiere kennenlernen.

Ihr Hund sollte lernen, sich an Ihnen zu orientieren, freudig zu Ihnen zu laufen, wenn Sie ihn rufen und etwas aus seinem Fang zu geben. Weiter lernt der Welpe abzuwarten und Ruhe zu halten, auch in Anwesenheit anderer Hunde.

Was lernen die Junghunde?

Bei den Junghunden baue ich auf das bereits in der Welpengruppe erlernte auf.

Wir trainieren weiter an der Orientierung am Halter, Rückruf, Frust zu ertragen, Ruhe zu halten, kontrollierte Hundebegegnungen, Bleib, Sitz, Platz und das laufen an der lockeren Leine.

Warum findet das Training der Junghundegruppen, Erziehungskurse für Quereinsteiger und die Alltagsgruppe an wechselnden Orten statt und nicht auf einem Hundeplatz?

Hunde lernen ortsbezogen. Dieses bedeutet, dass auf dem Hundeplatz erlernte Kommandos (Sitz, Platz, Fuß) weitestgehend auch nur dort beherrscht werden und dort auch nur abrufbar sind. Deshalb wechseln die Ausbildungsorte je nach Ausbildungsstand der Gruppe.

Warum findet die Junghundegruppe und der Erziehungskurs für Quereinsteiger im Kurssystem statt und nicht in einer offenen Gruppe?

Bei mir gibt es für jede Gruppe ein Ausbildungsziel und diese können nur durch eine regelmäßige Teilnahme erreicht werden.Ich vergleiche dieses gerne mit einem Sprachkurs. Niemand würde auf die Idee kommen, bei dem ersten Teil der Unit 1 anwesend zu sein, Unit 2 und 3 auszusetzen und dann bei der Unit 4 wieder einzusteigen.

Können auch ältere Hunde noch etwas lernen?

Ja, selbstverständlich. Es kann vielleicht sein, dass es etwas länger dauert, da sich das unerwünschte Verhalten vielleicht schon festgesetzt hat.

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